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Dienstag, 16. Februar 2010, 20:00 Uhr |
Mag.a Isabella Kaupa |
Die Geschwindigkeit, mit der sich Gesellschaften entwickeln, wird immer höher. Doch Beschleunigung ist nur einer von vielen Trends, mit denen Organisationen umgehen müssen. Auch die Zunahme von Komplexität durch größere Vielfalt in kultureller und besonders intergenerationaler Hinsicht erfordert neue Formen des Arbeitens. Welche bedeutsamen gesellschaftlichen Entwicklungen sind derzeit beobachtbar und wie können Organisationen darauf reagieren, wenn sie zukunftsfähig bleiben wollen? Welche strukturellen, kulturellen und strategischen Fragen sollten sich Organisationen stellen, um relevanten gesellschaftlichen Trends Rechnung zu tragen?
Mag.ª Isabella Kaupa ist Sozialforscherin und Beraterin bei SORA. Daneben arbeitet sie als selbstständige Trainerin und als Universitätslektorin. Sie verfügt über Ausbildungen in systemischer Beratung (Fritz B. Simon, Berlin) und Gruppendynamik (ÖGGO, Wien/Klagenfurt). Arbeitsfelder: Beratung zu Veränderungen und Trends in der Arbeitswelt, zu Qualitäts- und Zukunftsmanagement, Methodenberatung und -entwicklung, Evaluation und Begleitforschung.
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Moderation:
Dr. Gerda Mehta & Dr. Klaus Rückert | Ort: ARGE-Haus, Friedstraße 23, 1210 Wien Tel: +43 (1) 263 23 12 -0 |
„Weibsbilder und Mannsbilder und wie sie es miteinander treiben“.
Annäherungen zum Thema gender in der Beratung
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Dienstag, 9. März 2010, 20:00 Uhr |
Mag.a Elisabeth Blum |
Endlich!!! Das Thema Chancengleichheit hält Einzug in die Wirtschaft. Internationale Unternehmensberatungsfirmen wie McKinsey, Ernst & Young oder Accenture veröffentlichen Berichte darüber, wie wichtig es aus strategischer Sicht ist, einen ausgewogenen Anteil von Frauen und Männern in den Organisationen herzustellen. „Diversity“ bedeutet Gewinn. „Mixed Leadership“ macht ökonomisch Sinn. Chancengleiche Zusammenarbeit ist ein wirtschaftlicher Imperativ! Also alles paletti? Eben nicht.
Was das Geldbörsel weiß, haben Kopf und Bauch noch lange nicht verinnerlicht.
Strategien, Strukturen und Kulturen von Unternehmen und Menschen sind beharrlich. Woran das liegt und welche Möglichkeiten es gibt, Bewusstsein zu schaffen und Bewegung zu initialisieren – genau dazu gibt dieser Beitrag Impulse. Als eine mögliche Annährung und als Grundlage für Austausch, Ergänzungen und Weiterentwicklungen.
Mag.a Elisabeth Blum arbeitet als Coach und Organisationsentwicklerin in Salzburg. Neben ihrer Beratungstätigkeit für UnternehmerInnen, Führungskräfte und Unternehmen leitet sie derzeit das internationale Pilotprojekt „3 Generations Leadership“, das die Aufstiegskompetenz von Frauen und die Rahmenbedingungen dazu in Organisationen fördern soll.
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Moderation:
Dr. Gerda Mehta und Dr. Klaus Rückert |
Ort: ARGE-Haus, Friedstraße 23, 1210 Wien
Tel: +43 (1) 263 23 12 -0 |
„Geschwisterbeziehungen und Psychopathologie“ |
Dienstag, 27. April 2010, 20:00 Uhr |
Dr. Daru Huppert |
Hat Kain Abel nur deshalb getötet, weil Abel Gottes Liebling war oder führte etwas in ihrer Geschwisterbeziehung zum Mord? Das Verhältnis von Geschwistern wird in der Psychologie und in der Psychoanalyse zumeist in Begriffen erfasst, welche die Beziehung zu den Eltern (und deren Stellvertreter) kennzeichnet. Wir besitzen für die Leidenschaften, die das Verhältnis zu den Eltern prägen, eine Theorie: den Ödipus Komplex. Für Geschwisterbeziehungen hingegen gibt es noch kein geeignetes Modell. Es liegt auf der Hand, dass dies eine wichtige Lücke für die Psychologie darstellt. Im Vortrag soll anhand der Arbeit von Juliet Mitchell der spezifische Einfluss der Geschwisterbeziehungen auf die Entwicklung der Psyche und ihrer Störungen skizziert werden.
Dr. Daru Huppert hat Psychologie, Literatur und Philosophie in New York, Zürich und Cambridge studiert. Er lehrte Sozialpsychologie und Psychoanalyse an der Cambridge University und ist Pädagogischer Leiter des Bereichs Wohnen der Wiener Sozialdienste.
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Moderation:
Dr. Gerda Mehta und Dr. Klaus Rückert | Ort: ARGE-Haus, Friedstraße 23, 1210 Wien Tel: +43 (1) 263 23 12 -0 |
„Diversity management –
Rahmenbedingungen, Hintergründe, Entwicklungen“
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Dienstag, 18. Mai 2010, 20:00 Uhr |
Mag.a Dr.in Michi Ebner, MSc |
„Diversity“ und „Diversity Management“ sind Begriffe, die sich vor allem während des letzten Jahrzehnts auch im deutschsprachigen Raum mehr und mehr etablieren konnten. Zum einen wird damit „Diversity“ im Sinne der grundsätzlichen Bejahung von Vielfalt und Unterschiedlichkeit beschrieben, zum anderen kommt „Diversity Management“ in international agierenden Unternehmen oder staatlich eingebundenen Organisationen durch spezifische Sensibilisierungsprogramme und OE-Maßnahmen zum Einsatz.
Doch was ist im Detail unter „Diversity“ zu verstehen? Was steckt hinter diesem Begriff, der auch im Beratungskontext innerhalb eines breiten Spektrums, das von Ressourcenerweiterung bis zu Konfliktmanagement reicht, Verwendung findet?
An diesem Jour Fixe werden die Grundzüge des Diversity-Ansatzes mit seinen Hintergründen, Rahmenbedingungen (z.B. einschlägige EU-Richtlinien) und Entwicklungen erläutert und die Bedeutung (-szuschreibung) von Diversity Management innerhalb von Organisationen diskutiert. Auf die Frage von Diversity-Kompetenz als Teil von Beratungskompetenz wird dabei besonderes Augenmerk gelegt, wobei insbesondere auch auf Gender-Kompetenz eingegangen wird.
Für Fragen und die Diskussion einzelner Schwerpunkte ist ausreichend Raum vorgesehen.
Mag.a Dr.in Michi Ebner, MSc ist Psychologin, Supervisorin, Coach und TrainerIn der A World of Difference® Anti Defamation League (ADL). Langjährige Trainings- und Lehrtätigkeit zu Gender & Diversity in der Erwachsenenbildung, insbesondere in der Fortbildung der österreichischen Sicherheitsexekutive, sowie der LehrerInnen- und TrainerInnenfortbildung, Führungstätigkeit in der überbetrieblichen Lehrausbildung, Forschungs- und Publikationstätigkeit zu Kulturtheorie, Identität, Diversität und Gender Studies.
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Moderation:
Dr. Gerda Mehta und Dr. Klaus Rückert | Ort: ARGE-Haus, Friedstraße 23, 1210 Wien Tel: +43 (1) 263 23 12 -0 |
„Theatrale Interventionen. Von der mittelalterlichen Konfliktregelung
zur zeitgenössischen Aufstellungs- und Theaterarbeit in Organisationen.“
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Dienstag, 15. Juni 2010, 20:00 Uhr |
Mag. Dr. Andreas Heindl MSc |
Der gezielte Einsatz theatraler Techniken in Trainings und Beratungsprojekten wird zunehmend populärer. Während Rollenspiele schon seit Jahrzehnten zur gängigen Seminarpraxis gehören, hat in den letzten Jahren das Unternehmenstheater und seit kurzem die Organisationsaufstellung Einzug in die Unternehmen gehalten. In diesem Vortrag werden die aktuellen Erscheinungsformen theatraler Interventionen in Organisationen in einem historischen, systemtheoretischen und theaterwissenschaftlichen Kontext betrachtet. Ausgehend von inszenierten Ritualen zur Konfliktregelung im Mittelalter über theatrale Formen der Disziplinierung in den Fabriken der Frühindustrialisierung wird ein Bogen bis zu den Konzepten moderner Interventionen mit dem Theater entlehnten Techniken gespannt. Die historische und die theoretische Auseinandersetzung fördert ein tieferes Verständnis für die Arbeit mit theatralen Interventionen in Organisationen. Möglicherweise stiftet es Orientierung und eröffnet Anregungen, neue Zugänge und Ideen für die praktische Arbeit.
Mag. Dr. Andreas Heindl, MSc ist Organisationsberater, Führungskräftetrainer und Supervisor (ÖVS), HR-Manager und Lektor an der Fachhochschule Wien für Journalismus und Medienmanagement. 2007 ist eine überarbeitete Fassung seiner Dissertation unter dem Titel "Theatrale Interventionen" im Carl-Auer Verlag erschienen.
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Moderation:
Dr. Gerda Mehta und Dr. Klaus Rückert | Ort: ARGE-Haus, Friedstraße 23, 1210 Wien Tel: +43 (1) 263 23 12 -0 |
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Aktualisiert am 18.8.2010 |
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